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die egligenossen (bierologie ähh trilogie) PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Theo   
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die egligenossen (bierologie ähh trilogie)
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Eine historische aufarbeitung der horwer-geschichte by theo 

„Das Wort "Horw" wird vom mittelhochdeutschen "hor" sowie dem gotischen Wort "hurwin" abgeleitet und bedeutet Schlamm, sumpfiger Boden, womit auf die Bodenbeschaffenheit des Talbodens hingewiesen wird. Der Name Horw wurde erstmals in einer Urkunde im Jahr 1231 erwähnt“

 

Wir schreiben das Jahr 1291. Das Gebiet zwischen der Stadt Luzern und der heutigen Horwer Halbinsel war grösstenteils vom Stamm der Gallis besetzt. Dieses ursprünglich aus den Hochwäldern des Eigenthals stammende Volk fristete lange Zeit ein primitives, an die Steinzeit erinnerndes Dasein. Doch dann entdeckten sie die Nützlichkeit der in den Wäldern lebenden wilden Bären, welche sie zähmten und zu fürchterlichen Kampfmaschinen ausbildeten, ähnlich wie es Hannibal Jahrhunderte zuvor mit seinen Elefanten machte. Mit diesen den Menschen überlegenen Kreaturen konnten Sie nach und nach weite Regionen erobern! Doch halt! Reichte das Stammesgebiet der Gallis wirklich bis an die Seeufer? Nein! Ein von unbeugsamen Fischern bevölkertes Dorf hörte nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten! 

Diese Dorf befand sich auf dem eingangs erwähnten sumpfigen Talboden, idyllisch eingebettet zwischen dem Pilatus und dem Vierwaldstättersee. Die Einwohner lebten vor allem vom Fang der im See reichhaltig vorkommenden Barsche, im Volksmund „Eglis“ genannt. Davon zeugte auch das Wappen des Dorfes, welches auf gelbem Hintergrund einen roten Egli zeigte. Die Leute im Dorf waren fröhliche, lebenslustige Menschen, welche gerne sangen, tranken und Feste feierten. Sie nannten sich selbst ebenfalls Eglis. Sie hatten zwar oftmals eins am Helm, aber mit den kriegerischen Absichten der Gallis nichts am Hut!

Doch wie schafften Sie es, so lange Widerstand gegen eine Übermacht mit Kampfbären zu leisten? Die Leute des Egli-Dorfes nannten einen Zaubertrank ihr eigen, welcher ihnen übernatürliche Kräfte verlieh. Entdeckt hatten sie diesen Zaubertrank durch reinen Zufall: als sie ihr jährliches Fest am See feierten (Vorläufer der heutigen Beachpartys) fiel ein von der alkoholgeschwängerten Luft betäubtes Eichhörnchen von einem Baum direkt in das Hopfen- und Malzgetränk, welches zu jener Zeit überall getrunken und bereits damals als Bier bezeichnet wurde. Der nächste Egli der einen Schluck davon nahm, war plötzlich übermenschlich stark. Seither hiess der Zaubertrank auch „Eichhorn-Bier“!

Der Häuptling der Gallis – von seinen Stammesgenossen liebevoll Galli-Vater genannt - tobte darob natürlich und versuchte alles, um das kleine Dorf trotzdem noch erobern zu können. Doch ohne Erfolg! Schlussendlich wies er seine Untertanen an, ebenfalls ein Zauberbier zu brauen. Doch die Bemühungen blieben ergebnislos. Im Gegenteil: das Gesöff war schlussendlich so ungeniessbar, dass sich alle, die davon tranken, auf die „Kleinfeld“-Wiese im Stammesgebiet übergeben mussten. Hinter vorgehaltener Hand wurde deshalb auch vom „Feld-Bier“ gesprochen!
 



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. Dezember 2008 um 00:07 Uhr